Wenn die Luftfeuchtigkeit im Innenraum für zu lange zu hoch oder zu niedrig ist, bilden sich Keime und Schimmelpilze. Deshalb ist es wichtig, dass Sie Ihr Zuhause durchlüften. Jedoch können nicht alle Wohnorte ausreichend belüftet werden, um die überflüssige Luftfeuchtigkeit zu beseitigen. Wenn eine angemessene Durchlüftung nicht möglich ist, sollten Sie sich überlegen, einen Luftentfeuchter zu kaufen. 

Für kleinere Räume sind nicht elektrische Luftentfeuchter, wie der PINGI Mini, PINGI Beutel oder PINGI XL die effektivste Lösung. Bei größeren Räumen sind elektrische Luftentfeuchter besser, besonders wenn eine Durchlüftung nicht möglich ist. Wie wählen Sie also einen geeigneten, elektrischen Luftentfeuchter? 

Wie elektrische Luftentfeuchter funktionieren

Zuerst schauen wir auf einfache Art und Weise, wie elektrische Luftentfeuchter funktionieren. Die Theorie ist eigentlich ziemlich einfach: Eine Metalloberfläche wird gekühlt. Feuchte Luft, die mit der Metalloberfläche in Berührung kommt, kühlt sich ebenfalls ab. Da kalte Luft weniger Feuchtigkeit als warme Luft tragen kann, fängt das Wasser auf dem Metall an zu kondensieren. Diese Kondensation wird in einem Plastikeimer gesammelt, den Sie regelmäßig leeren können. Obwohl die meisten elektrischen Luftentfeuchter auf diese Weise funktionieren, gibt es enorme Effizienzabweichungen. 

Luftentfeuchter Energieverbrauch 

Das Wichtigste, was Sie beim Kauf eines Geräts beachten sollten, ist der Energieverbrauch in Kilowattstunden (kWh), sowie die Effizienz des Geräts, mit der die Energie verbraucht wird. Sie können den Energieverbrauch immer auf dem Etikett des Produkts finden. Als nächstes überprüfen Sie die Energieeffizienz, die mit dem sogenannten Energiefaktor ausgedrückt wird. Bei einem elektrischen Luftentfeuchter basiert der Energiefaktor auf der Leistung pro kWh. Dies wird Ihnen also sagen, wie viele Liter Wasser pro kWh aus der Luft entfernt werden. Sie können die Energiefaktoren der gängigen Modelle ganz einfach auf der Energy Star Internetseite vergleichen. 

Große Geräte sind meistens effektiver als kleine. Jedoch ist das Gerät mit dem größten Energiefaktor möglicherweise nicht immer die beste oder günstigste Wahl für Sie, da die meisten Räume keine Geräte mit hoher Kapazität benötigen. Es gibt auch beachtliche Preisunterschiede zwischen den Modellen und Herstellern. Es kann die Zeit wert sein, über einen nicht-elektrischen Luftentfeuchter nachzudenken, vor allem wenn das Feuchtigkeitsproblem in einem kleinen Raum ist. 

Was wären die ungefähren Betriebskosten eines elektrischen Luftentfeuchters?

Wir schauen uns ein Standardmodel an, das bei 280 Watt/Stunde arbeitet. Wenn der momentane Strompreis bei 30Cent/kW liegt, dann benötigt ein elektrischer Luftentfeuchter 8,4 Cent Strom pro Stunde. Somit würden 10 Stunden am Tag 82 Cent/Tag kosten oder etwa 300€ pro Jahr. Natürlich basieren diese Rechnungen auf ungefähren Angaben, aber sie bieten einen guten Überblick der Betriebskosten. 

Was sollte man also beachten, wenn man einen elektrischen Luftentfeuchter kauft?

Im echten Leben basieren die Betriebskosten auf der Raumgröße, der vorhandenen Luftfeuchtigkeit, der Stundenanzahl, die das Gerät läuft und auf dem kWh Preis, den der Stromlieferant berechnet. Die Umgebungstemperatur kann die Leistung des elektrischen Luftentfeuchters auch beeinflussen. Außerdem haben nicht alle kleinen Räume eine zuverlässige Stromquelle. Beachten Sie auch immer das Geräusch, welches ein elektrischer Luftentfeuchter macht. Manche elektrischen Luftentfeuchter können so laut sein wie Standventilatoren, also probieren Sie ihn aus, bevor Sie ihn kaufen. 

Stellen Sie sicher, dass Sie eine gut informierte Entscheidung treffen, wenn Sie einen Luftentfeuchter wählen, weil die Betriebskosten eines zu großen Luftentfeuchters manchmal höher sein können als die Kosten für eine ausreichende Belüftungsanlage. Außerdem ist ein Luftentfeuchter von hoher Kapazität einfach zu viel für die meisten Räume. Wir hoffen, dass Ihnen dies bei Ihrer Entscheidung helfen kann.